Sommer1 2016

Ankunft auf Teneriffa angenehme Temperatur, naja auf dem Thermometer.
Klar auch im Schatten und wie angenehm, richtig herrlich. An der Sonne nun ja wie es halt so auf höhe Sahara so ist. Es kann schon sehr schnell sehr heiss werden. Barfuss auf Steinplatten oder Strassen gehen ist zu vermeiden. Ausser für Gunnar’s da gefrieren die Platten unter seinen Füssen, oder warum rannte er plötzlich etwas schneller zum Pool? Könnte sein, dass er vielleicht nicht unbedingt die Füsse aufwärmen wollte. hihihi.

Ina und Gunnar sind auch nur kurz in der Sonne eingeschlafen, aber noch schneller verbrannt. Ich habe mich unter den Pool Schirm gefaltet und bin dennoch auch einseitig etwas gut durchgebraten.

Nach dem Aufwärmen und dem lauwarmen Salzpool suchte hauptsächlich Ina einige Aktivitäten heraus, die sicherlich etwas Action für Gunnar und schöne Bilder für mich und viel Freude für Ina bereiten könnte. Die Delphine und Wale gucken gehen auf einem Katamaran ist bestimmt sehr eindrücklich. Ja und wie, aber der Teil mit Katamaran machte mir als Trockendock Seemann schon etwas mulmige Gedanken. Nichts da, dass kriege ich doch hin, es ist ja kein Gummiboot, iiiii aber ein Katamaran, was sich je nach dem etwa gleich anfühlen könnte. Nun ich bin auch mit. Es gab also Passagen da hatte ich keine Schwierigkeiten, konnte sogar ohne Probleme anderen beim Erbrechen zu sehen, aber manchmal wiederum sind mir die anderen etwas viel zu zappelig gewesen und ich hätte gerne langsamere Bewegungen und Gespräche gehabt. Interessanterweise ging es vereinzelt auch Gunnar nicht unbedingt gerade sehr gut. Ina ging da durch wie es sich für eine Seefrau gehört. Beeindruckend. Sie konnte Delphine knipsen. In einer Bucht wurde uns empfohlen doch ins Wasser zu gehen, damit wir Seekranken etwas verschnaufen könnten, danach würde es sehr viel besser gehen. Ich denke eher die haben uns zum Baden geschickt, damit wir nicht das verteilte Essen später auf Deck verteilen würden. Die Bucht war so schön warm, da habe ich mein mulmigen Magen tatsächlich für einen Augenblick vergessen können.

Bei der Rückfahrt sind wir auf Wale gestossen und Ina rannte los und knipste die tollen Bilder, leider waren die Wale nicht gerade sprungfreudig und die Eltern nicht in der Bucht spielen mit ihren Kindern. Eindrücklich und so toll und friedlich war es alleweil, auch mein Magen war freundlich zu mir und erduldete tapfer die Schaukelei. Ich hatte sogar für fast die ganze Rückstrecke meine Übelkeit überwunden und konnte mich an den Wale selbst auch erfreuen und genoss einfach die Fahrt. Katamarane sind halt schon etwas spezieller, da sie gerne mal auf alle Seiten schaukeln und ihre Wendigkeit und Beschleunigung ist so gut, dass alle schnell mal übers Deck rutschen können, die sich nicht gerade an der Tüte oder Sitze festhalten.

Ich denke mit etwas Übung lernt mein Magen die Schaukelei auf Schiffe wirklich noch zu ertragen, weil Spass an der Aussicht habe ich  und Spass die Tiere zu sehen auch.