Herbst 2018

Herbst Sonne und Wärme auf Malta. Eine tolle Reise mit einigen Überraschungen mal richtig toll mal etwas weniger.


Sommer 2018

Die Vorfreude auf den Sommer war überwältigend. Im Juni ging es los und wir reisten nach Kiel um die Kreuzfahrt nach Südnorwegen zu beginnen.
Anschliessend haben wir Mama zu Ihrem Geburtstag mit Tante Renate zusammen an die Ostsee nach Haffkrug in jene Ferienwohnung, die wir schon einmal mit Gunnar besucht hatten.


Frühling 2018

Zum Geburtstag von Ina haben wir uns einen kleinen Urlaub gegönnt.

Wir sind nach Lindau an Bodensee gefahren und genossen die schönen Momente. Auch wenn es etwas kühler war, genossen wir die Eindrücke in der Altstatt und zum aufwärmen in die Teestuben. Es war einfach herrlich.


Herbst2 2017

Nach der Rückkehr von der Mosel und Wuppertal hatten wir kein Urlaub mehr, aber Bettina und Trixi zu Besuch bei uns.


Herbst 2017

Mit Mutti und (Tante) Renate an der Mosel zum Weintrauben trinken und anschliessend zum Ausklang nach Wuppertal, der Vergangenheit Respekt zollen.

Es war ein wunderbarer Urlaub und wie immer zu kurz und genau zur richtigen Zeit, hatten wir trockene und sogar sonnige Abschnitte.

Erst an der Mosel tolles Wetter für die Schifffahrt nach Bernkastel-Kues, danach in Trier wunderbar angenehmes Wetter, während den Passagen in der Altstatt und wenn wir drinnen waren, kam kurz etwas Regen, um aber sofort wieder auf zu hören, wenn wir raus kamen.

In Wuppertal schwelgten die beiden Ladies in Erinnerungen und erzählten uns tolle und spannende Episoden aus vergangenen Zeiten, wo am Strassenrand noch viel Platz zu spielen war und mehr Fussgänger als Autos unterwegs waren. Auch die Schwebebahn hatten wir von End zu End Station genutzt. Beeindruckend diese Bahn und auch wie sie mich an den Eiffelturm erinnert, Dann das Schaukeln an den Haltestellen bei den Ein- und Ausstiege und die rasante Fahrt über der Wupper oder manchmal über der Strasse, so hoch oben und doch nicht weit vom geschehen. Witzig auch die Momente in denen man an die Balkone sehen konnte. Stark auf Touristen ausgerichtet ist die Stadt nicht. Es wirkte eher wie, mist was wollen die den hier. Irgendwie hatte ich das Gefühl, dass hier Deutschland vergessen gegangen war. So im Dunstkreis der grossen Städte wie Köln, Bonn oder Düsseldorf, da fühlte sich Wuppertal an wie ein „Schüpfchen“.

Es war ein wirklich toller Urlaub und wir freuen uns schon auf nächstes Jahr mit den beiden Ladies eine kleine Fjord Kreuzfahrt zu machen.


Sommer 2017

Unser Sommer mit Ina’s Mama auf einer Kreuzfahrt durch den Ärmelkanal.

In Rotterdam sind wir von Bord um nach Amsterdam gefahren zu werden.


Frühling 2017

Der Frühling war geprägt durch den Umzug.


Winter 2016

Diesen Winter durften wir Mutti und Gunnar bei uns empfangen. Da wir in Dübendorf ohne Lift wohnten, waren wir froh um eine AirBnB Wohnung, wo wir Mutti und Gunnar unterbringen konnten.

Behinderten Gerecht ist etwas das nicht jeder gleich versteht. Wenn der Lift eine Etage höher oder tiefer ist vom Eingang her, ist dies nicht mehr wirklich Behinderten Gerecht oder gar Barrierefrei, aber gut diese Treppe meisterte Mutti wunderbar.

Unser traditionelles PFM Weihnachten Raclette Essen feierten wir mit Mutti und Gunnar zusammen.

Immer wieder ein wunderbares Erlebnis ist der Juckerhof. Wir kennen aus Deutschland den Karl’s Erlebnis Hof, welcher noch stärker auf Touristen zugeschnitten ist. Diese schweizerische Umsetzung ist sehr sympathisch und ist noch ein kleines Stück näher an der Landwirtschaft.

Zum Abschluss von Mutti’s Urlaub in der Schweiz konnten wir zusammen mit Liliane über Zürich in der Waid ein schönes Abendessen mit Ausblick geniessen.


Herbst 2016


Sommer1 2016

Ankunft auf Teneriffa angenehme Temperatur, naja auf dem Thermometer.
Klar auch im Schatten und wie angenehm, richtig herrlich. An der Sonne nun ja wie es halt so auf höhe Sahara so ist. Es kann schon sehr schnell sehr heiss werden. Barfuss auf Steinplatten oder Strassen gehen ist zu vermeiden. Ausser für Gunnar’s da gefrieren die Platten unter seinen Füssen, oder warum rannte er plötzlich etwas schneller zum Pool? Könnte sein, dass er vielleicht nicht unbedingt die Füsse aufwärmen wollte. hihihi.

Ina und Gunnar sind auch nur kurz in der Sonne eingeschlafen, aber noch schneller verbrannt. Ich habe mich unter den Pool Schirm gefaltet und bin dennoch auch einseitig etwas gut durchgebraten.

Nach dem Aufwärmen und dem lauwarmen Salzpool suchte hauptsächlich Ina einige Aktivitäten heraus, die sicherlich etwas Action für Gunnar und schöne Bilder für mich und viel Freude für Ina bereiten könnte. Die Delphine und Wale gucken gehen auf einem Katamaran ist bestimmt sehr eindrücklich. Ja und wie, aber der Teil mit Katamaran machte mir als Trockendock Seemann schon etwas mulmige Gedanken. Nichts da, dass kriege ich doch hin, es ist ja kein Gummiboot, iiiii aber ein Katamaran, was sich je nach dem etwa gleich anfühlen könnte. Nun ich bin auch mit. Es gab also Passagen da hatte ich keine Schwierigkeiten, konnte sogar ohne Probleme anderen beim Erbrechen zu sehen, aber manchmal wiederum sind mir die anderen etwas viel zu zappelig gewesen und ich hätte gerne langsamere Bewegungen und Gespräche gehabt. Interessanterweise ging es vereinzelt auch Gunnar nicht unbedingt gerade sehr gut. Ina ging da durch wie es sich für eine Seefrau gehört. Beeindruckend. Sie konnte Delphine knipsen. In einer Bucht wurde uns empfohlen doch ins Wasser zu gehen, damit wir Seekranken etwas verschnaufen könnten, danach würde es sehr viel besser gehen. Ich denke eher die haben uns zum Baden geschickt, damit wir nicht das verteilte Essen später auf Deck verteilen würden. Die Bucht war so schön warm, da habe ich mein mulmigen Magen tatsächlich für einen Augenblick vergessen können.

Bei der Rückfahrt sind wir auf Wale gestossen und Ina rannte los und knipste die tollen Bilder, leider waren die Wale nicht gerade sprungfreudig und die Eltern nicht in der Bucht spielen mit ihren Kindern. Eindrücklich und so toll und friedlich war es alleweil, auch mein Magen war freundlich zu mir und erduldete tapfer die Schaukelei. Ich hatte sogar für fast die ganze Rückstrecke meine Übelkeit überwunden und konnte mich an den Wale selbst auch erfreuen und genoss einfach die Fahrt. Katamarane sind halt schon etwas spezieller, da sie gerne mal auf alle Seiten schaukeln und ihre Wendigkeit und Beschleunigung ist so gut, dass alle schnell mal übers Deck rutschen können, die sich nicht gerade an der Tüte oder Sitze festhalten.

Ich denke mit etwas Übung lernt mein Magen die Schaukelei auf Schiffe wirklich noch zu ertragen, weil Spass an der Aussicht habe ich  und Spass die Tiere zu sehen auch.


Sommer2 2016

 

Bei der Aktivität am Fallschirm hängend über oder wer es gern hat auch durchs Wasser gezogen zu werden hatten Ina und Gunnar sichtlich viel Spass. Ich und kleine Schiffe vertragen sich nicht so gut, also blieb ich am Hafen.


Sommer3 2016

Nun irgendwas ging nicht ganz wie es gehen sollte. Wir haben für Gunnar eine Hochsee-Angelrunde bestellt, doch leider kam weder Skipper noch Bootsmaat zum Schiff. Als ich angerufen hatte, versuchte der Bootsmaat mir zu erklären, dass er Out of Business sei, oder wohl einfach zuwenig Anmeldung hatte.

Am Hafen hatten wir einen neuen Vermittler gefunden. Ein älterer Herr und deutscher Auswanderer. Sehr schön, er verkaufte uns dann eine Tour mit einem Speed-Boot. Nun gut, wir kennen mich und Schiffe, also war es eher eine Aktivität für Gunnar und Ina. Ich genoss derweil den Jachthafen und einen alten französischen Rocker mit seinem Shopper und hihi die Passanten die sich mit dem Motorrad ablichteten. Der Rocker wiederum sass im Schatten und trank Espresso und hielt sowohl Motorrad als auch Passanten strengstens im Blick. Gut er gehört irgendwie zu diesem Lokal und plauderte mit seinen Freunde. Interessanterweise sind einige Werftarbeiter oder Mechaniker auch sehr verdächtig französisch sprechend aufgetaucht. Jetski und andere Wasseraktivitäten verteilten sie unter einander. Ich schätzte nach einer Weile, dass 2/3 der Aktivitäten in deren Hände war und dem alten Rocker gehört mindestens ein Segelschiff auch noch. Ich verstehe etwas französisch und lauschte natürlich dem Partner des deutschen Auswanderers genauestens zu, als er mit dem Rocker zusammen sass und über ihre Schiffe plauderten. Der Vermittler hat mehrere Katamaran Segler und Sportfischerboote am Hafen liegen. Belustigte sich etwas über den anderen Sportfischer, der einfach Gäste stehen lies. Von Zeit zu Zeit ging der Vermittler zu seinem Boot, brachte Proviant. Der Rocker bekam ein Anruf und er klang etwas besorgt. Er tätigte noch weitere Anrufe und kurz darauf kamen zwei Mechaniker und einer der etwas merkwürdigeren Sorte Typen für die Jetskis. Ich sah den schon beim letzten Hafen Besuch hin und her fahren, aber nie irgendwie was tun, oder doch? Geld sackte er ein und verteilte es weiter. Nun der ist ein Junger Franzose, aber organisiert scheinbar einiges. Als ein Lieferwagen ankam, rannte der Junge Franzose los und nahm den Rocker mit und der Vermittler stiess etwas später und nach mehrmaligem rufen auch dazu. Ein Ersatzteil für eines der Schiffe wurde gebracht. Während dem Ausladen legte ein Segler an, aber wie. Ich sah dieses Segelboot bestimmt mit mehr als 2 Knoten rückwärts in den Parkabschnitt einlaufen. Der kam ungebremst immer näher an die Quai-Mauer. Ja aber hallo, jetzt musst dann schon etwas fahrt wegnehmen. Nöö nichts da. Ungebremst kurvt er in seine Parklücke direkt an der Mauer und blieb mit einem Satz stehen, wow was für ein Manöver. Das Ersatzteil gehört scheinbar zum Segler zumindest brachten die 3 etwas zum Segler, während die Gäste ausstiegen.

Also von dem her gesehen hatte ich es auch spannend und genoss die ruhigen Momente, während Ina und Gunnar im Speed-Boot ihre Runden zogen.


Sommer4 2016

Nach ein paar wenigen Tage und ein paar Fahrten zum Hafen, hat sich Ina getraut ein Auto zu mieten. Ein Oben-Ohne Käfer juhuuuuu… Ina und ich machten eine Inselrundfahrt mit dem weissen Käfer. Bevor es dazu kam, hatten wir eine Schwierigkeit die wir von unserem Käfer nicht kannten. Der nach vorne geklappte Sitz rastete nicht ein und die Lehne konnte nicht wie gewohnt zurück geklappt werden. Ups…peinlich. Bei uns reagiert die Klappe zum Kippen etwas anders als in jenem Käfer und wir hatten beide keinen Mut die Klappe zu tätigen um den Sitz hoch zu klappen. Der Techniker kam und schmunzelte schon und zeigte mir in Ruhe wie die Klappe zu bedienen sei. Typisch Nordländer sagte er nur und lachte, die haben alle keinen Mut die Dinge fest anzupacken. Da musste ich auch lachen und so verschwand er wieder und wir konnten los. Bis auf den Vulkan fuhren wir dann noch nicht, aber vom Süden in den Norden nach Santa Cruz de Tenerife und wieder zurück zum Hotel.

Am zweiten Tag wollten wir eigentlich zu einem schönen Strand und Gunnar mitnehmen, aber irgendwie war jener Strand zu wenig schattig und so änderten sich unsere Pläne.


Sommer5 2016

Den zweiten Tag mit dem Auto haben wir dann verbunden mit einer kleinen Ausfahrt zum Monkey-Park in der Nähe. Kleiner und liebevoll gestalteter Park war es.

Gunnar und ich lachten etwas, weil mir aufgefallen ist, dass sie auch Schlangen haben und sehr viele Meerschweinchen. Ich dachte mir, schon herzig und knuffig diese Meerschweinchen so im Gehege und so schön viele. Genau richtig für die Kids zum anfassen und knuffen. Als ich die Schlangen bemerkte wusste ich, wieso sie Meerschweine halten. Ich erzählte es Gunnar und als er gerade so am Herzen eines Meerschweinchens war und wir mussten lachen. Als wir es Ina erzählten war es nicht mehr soooooo lustig, es war eher logisch, die Krokodile und Schlangen brauchen auch was zu fressen. Also verfüttern die Menschen den Meerschweinchen Leckereien und so schmecken die Meerschweinchen den Schlangen und Krokodile noch viel besser.

Nach dem Spaziergang hatten wir Hunger und gingen zu Tony’s Küche im Siam Mall essen. Wir lernten Tony bei uns in der nähe des Hotel kennen und genossen Spare Rips. Ich musste doch auch mal die Chickenbällchen probieren, welche nach frittieren in eine strenge Essigsauce eingetaucht wurden. Das trockene Husten konnte weder Gunnar noch ich vermeiden.

Geschmeckt hat es uns allen so sehr, dass wir noch ein weiteres Mal essen gingen. Naja, es gab ja auch Fleisch, was unsere Hotelküche ja nicht unbedingt auftischen konnte.


Sommer6 – Ina’s Bilder 2016

 

Die schönsten Bilder hat Ina nicht nur mit unserer Kamera geknipst, sondern auch mit ihrem Handy.

Damit nun mal Ina’s Bilder richtig zur Geltung kommen, gebe ich den Handy Bilder von Ina einen eigenen Platz.


Sommer7 2016

Zurück aus dem Urlaub, durfte Gunnar noch eine weitere Woche bei uns bleiben. Es ging dem Papa von Gunnar darum, dass Gunnar uns mal im Alltag erleben kann. Ina und ich sahen es eher wie eine Bestrafung für Gunnar. Gunnar selbst eher wie eine super Internet und Airplay sturmfreie Bude.

Im Vorfeld überlegte Ina, ob wir mit Gunnar noch etwas schönes machen konnten, so zum Abschluss vom Urlaub und eben aus Sicht der Bestrafung ein schönes Bestrafungswochenende. Nun gut Tripsdrill ist plötzlich in Erscheinung getreten. Etwas Abseits von Stuttgart ist es für uns eigentlich sehr günstig gelegen. Da Baumhäuser mich faszinieren und ein Wildpark auch spannend ist für uns alle und Gunnar mit einem Erlebnispark sein Adrenalin „Aderian“ Spiegel auf hohem Niveau halten kann, war dies für uns das „Bestrafungswochenende“ für Gunnar.

Pokémon-Go startete eine Woche früher und da Gunnar sein Datenroaming sehr stark eingeschränkt bekommen hatte, konnte er es noch nicht ganz nutzen, daher nutzen die beiden dann im Park die vielen Pokestops und sammelten die Tierchen ein, ach ja nebenher fütterten wir noch Rehe und sahen Greifvögel…


AIDAdiva 2016

 

Unsere erste Kreuzfahrt.

Viel Vorbereitung haben wir uns nicht eingeräumt. Es war eher so, probieren und entdecken. Wir suchten also eine kurze Reise in einem manchmal schwierigen Gewässer und doch nicht gänzlich unbekannt. Die Ostsee war daher schnell gewählt eine Tour von 4 Tage auch sofort gefunden. Die AIDA kennen wir dem Namen nach schon seit 20 Jahren und wissen auch, dass es eher einfach, eher wie ein Massentourismus Mittelklasse Hotel daher kommt. Nicht ganz wie ein Club Med aber ähnlich. Egal wir buchten also einen Ausflug in die Ostsee von Warnemünde/Rostock via Oslo nach Kopenhagen und zurück.

Im Vorfeld beobachtete ich das Wetter und die Frühlingsstürme und dachte aiaiai das wird lustig, mal die warmen Kleider mitnehmen, aber auch Badehose, es könnte ja auf See dennoch wärmer werden, wenn die Sonne scheint. Die Reiseunterlagen haben sich als hochwertig angekündigt. Auch die Email dazu versuchte in der Wortwahl zumindest in die Richtung eines uns wohlgekannten 4 Sterne Superior Hotels zu kommen. Also waren wir beide gespannt auf die hochwertigen Reiseunterlagen. Viel neues war jedoch nicht zu finden in den Unterlagen, das eine Video auf der DVD, welches dann durch 15 Varianten aufgeteilt wurde, war auch schneller langweilig als informativ. Alles nicht weiter schlimm, einfach probieren und entdecken. Die Webseite und die Vorbereitungen dafür waren etwas unübersichtlich. Auf jeden Reisenden konnten einzelne Optionen dazu gebucht werden. Etwa eine Aktivität in Oslo, oder auf dem Schiff. Vielleicht eine Tischreservation und Internet. Etwas verwundert war ich, dass wir Internet für die Kabine erhalten, jeder aber einen eigenen PIN für das Netz bekam. Immer wieder war die Rede von Internetzugang für die Kabine. Gut also packte ich ein 100€ 3GB Paket als Option dazu. 3GB reichen ja üblicherweise sehr sehr weit, sofern es ein langsamer Zugang ist, bei einem Mobil 4G oder 1GBit/s Leitung können 3GB schon eher schnell aufgebraucht sein.  Interessant auch, wie viele meinen das WiFi schnelles Internet sei, doch wenn ich dann die Datenrate von 5KBit/s auf meinem Compi sehe muss ich etwas schmunzeln, dass soll schnell sein, aber egal. An Bord musste ich merken, dass dieses Paket für eine Person war, nichts von wegen Kabine und nur 2 Geräte haben Zugang zu diesem Paket. Es ist also nicht auf Kabine sondern auf Person, wie alle Optionen. Gut wissen wir das nun auch fürs nächste Mal. Schnell ist anders. Ich war froh, hatte ich im Vorfeld mein Mobile bei Salt auf Europe plus umgestellt, so hatte ich auf dem Mobile etwas Internet. Um Deutschland herum, war es etwas schwierig, doch kaum waren wir auf Höhe von Dänemark und später auf See meldeten sich die Telenor Marina und Telia Marina Netze bei meinem Telefon an. Herrlich 4G über Satellit auf See. So soll es sein. Ich bekam eine volle Bandbreite, während das Netz auf dem Schiff sich durch alle Teilen musste und so ein tröpfelndes nichts für alle abgeben konnte, auch wenn ich denke, dass die Infrastruktur ein gebündeltes 4G Marina Satelliten Netz nutzte. Es ist einfach lustig, dass es als schnelles WiFi Netz angepriesen wird, was auch immer sie als schnell ansehen. ich meine 15MBit/s zieht schon besser als 5KBit/s, aber eben technisches Geschwafel.

Nach der Ankunft auf dem Schiff waren schon einige Eckdaten festgelegt. Für die einen und anderen Aktivitäten und Reservationen mussten wir nochmals bestätigen gehen, das war hilfreich. Nach einem ersten Rundgang und den ersten vielen Eindrücke und alles Neu und wau hier und dort, kamen auch langsam die langen Strecken in die Beine. Stockwerke hoch und runter, lange Gänge vor und zurück. Nach und nach waren uns die Wege etwas bekannt. Die Verteilungen der einzelnen Restaurants, der Shops und die einzelnen Stockwerke waren aber schon etwas herausfordernd. In den Vorbereitungen hätte ich wohl besser diese Gemeinschaftsdecks und Stockwerke etwas genauer ansehen sollen. Auch war es schwierig, dass manchmal nicht auf zwei Seiten die Gänge verliefen. Es war manchmal schwierig ausserhalb der Essenszeiten einen Transfer von hinten nach vorne zu begehen, da musste man das richtige Stockwerk finden. Zwei grosse Speiserestaurants auf zwei Decks sind schön dekoriert gewesen, wirklich schön, aber die Masse der Sitzplätze aiaiaiai, sehr ungewohnt. Also verzogen wir uns erst lieber in die kleine Pizza Ecke die auch an Randzeiten offen hatte. Die Ecke war super. Leckere kleine Pizza Stückchen die auch mal beim vorbeigehen mit einem Biss im Mund verschwinden konnten.

Eine Stunde vor der Abfahrt, hatten wir noch die Sicherheitseinweisung und alle mussten sich auf einem Deck versammeln. Das war spannend, mal durch den Mitarbeiter Ausgang ins Treppenhaus gehen zu dürfen und dann die Treppen runter gehen zum Deck. Noch spannender war dann nach 20Min auch der Weg zurück, den wir nochmals so hoch gehen durften. Danach noch die Reservation im Steakhouse bestätigen und dort gleich erfahren, dass wir als Suiten Gäste sogar unser Frühstück dort einnehmen dürfen. So gut dachten wir, es war klein und freundlich, genau richtig für morgens für uns. Das wir nicht wirklich ein Buffet hatten wie die anderen Gäste an denen wir vorbei gehen mussten um zu unserem Restaurant zu gelangen, war natürlich etwas naja traurig. Wir bekamen 3 Teller mit einer Auswahl an Fleisch und Käse, ein paar Brötchen an den Tisch. War natürlich super für mich, ich wo das Buffet am Morgen weniger mag. Kaffee Variationen gab es auch, mehr als Tee Variationen aber der Beste Kaffee war der einfache Filterkaffee.

Das Abendessen Buffet war wirklich spannend, doch bei einigen Dinge dachte ich echt, warum wählt ihr so was für eine so grosse Massenzubereitung. Dünne Rindssaftplätzchen, ich meine schon im Militär merkte ich, dass die Zubereitung nicht leicht ist für so viele, damit die feinen Plätzchen nicht zäh werden. Sie waren etwas zäh wie erwartet, macht nichts das Besteck war gut. Etwas Deutsches Buffet, mehr so Fleisch und Kartoffeln und kaum Gemüse und kein Salat. Also von dem her gesehen passte die Auswahl zur Masse. Aber lecker wie verrückt war alles. Gut bei einigen Wok konnte ich nicht zugreifen, weil ich weder Chilli noch Curry geniessen kann. Im Steakhouse waren wir dann zwei Abende essen, dass war auch super. Deutsches Tatar war zwar hier auf dem Schiff leckerer als auf dem Festland, aber kein Vergleich zu den Tatar die ich aus der Schweiz kenne. Die Aldente Skala teile ich in hart = Italien, leichter knack = Schweiz und schlunzig weichgekocht = Deutsch ein. Eine ähnliche Fleisch Garpunkt Einteilung kann ich nun auch machen. Medium Schweiz = Medium Roh und Medium Deutsch = Durch mit sanften rosa Fleischsäftchen. Nun da war ich froh, hatte ich nicht durch bestellt und wirklich fein war auch dieses Steak und spannend die Tomaten Relish, die mir vorkam wie eine durch Raucharoma, Gürkchen und Zwiebelwürfel aufgewertetes Ketchup. Spannend zum selber ausprobieren. Also die Küche war toll ich muss mich nur etwas an die Massen gewöhnen die anstehen zum Buffet und sich verteilen auf die Tische, aber eben mit so leckerem Essen, kann man die mürrischen Gesichter anderer Gäste schon gut ignorieren.

Irgendwie war ich froh, hatten wir die Frühlingsstürme nicht erlebt, anderseits hätte ich gerne erleben wollen, wie ich einen Wellengang aushalten kann. Das Fazit für uns alle war klar, wir müssen wieder auf ein Schiff. Jetzt hat Ina angefangen Schiffe anzusehen und wir freuen uns, dass wir auch andere Schiffe sehen, die eher unserem 4 Sterne Superior Hotel entsprechen, gut Preise sind nicht gleich, wohl müssen wir fürs Schiff einige Zusatzkosten wie Diesel, Kapitän und die unzähligen Helfer mit einrechnen. Anderseits gibt es auch schöne Balkon Kabinen die unseren Hotelzimmern entsprechen und auch sogar preislich dem Hotel gleich ziehen.

Spannend an den Kreuzfahrten sind bestimmt die Landausflüge, welche sehr gut die Highlights des Ortes aufzeigen und man auf diese Weise eine erste Abklärung vor Ort treffen kann, ob man vielleicht einen Städteausflug dahin planen sollte. Oslo kannte ich noch nicht, aber gefällt mir, die Stadt würde ich gerne einmal erkunden. Kopenhagen kannte ich schon etwas und hat natürlich auch seinen Reiz, wobei ich kenne andere Ecken von Dänemark die mich mehr begeistern.


Jugendweihe 2016

Unser Junge wurde sehr feierlich in den Kreis der Jungen Erwachsenen aufgenommen und ich bin so dankbar und erfreut einen Teil dieses Abschnittes zu sein.

Bisher kannte ich religiöse Aufnahme Rituale der Jungen Erwachsenen, doch nun lernte ich auch ein weltlich feierliches Ritual kennen. Etwas irritiert war ich als bei der Begrüssung ein Verein für sich Werbung machte. Ich dachte es wäre die Schule welche die Zeremonie organisieren und durchführen würde, aber ne ein unabhängiger Verein ist es.

Es spielt ja keine Rolle, wer der Organisator ist, Hauptsache es ist mit dem nötigen ernst und sehr feierlich und dies war es. Sogar die Mütter hatten anschliessend etwas von der Zeremonie, sie erhielten ein Blümchen von ihren Söhnen und Töchtern weitergereicht.

Anschliessend zur Zeremonie durften wir noch ein Eis essen gehen mit Gunnar und wir genossen unsere kleine Runde und freuen uns, das wir noch ein zweites Fest für unseren Jungen ausrichten dürfen an Pfingsten.

Vielleicht hätte sich Gunnar etwas mehr Freude und Ausgelassenheit gewünscht, dennoch bin ich dankbar, dass er Verständnis hatte, dass es uns nicht wirklich nach feiern zu tun war. So kurz nach dem Tod von Ina’s Papa waren wir eher andächtig und weniger ausgelassen.

Dieses Mal war wieder Freude und Leid zeitlich sehr Nahe beisammen.


Basel 201512

Ina und ich haben das Weihnachtsessen von meinem Geschäft genutzt um Basel etwas kennen zu lernen. Es war Abends zwar kalt, aber mit den richtigen Klamotten ist dies kein Hindernis. Die feierliche und etwas romantische Stimmung von einem Weihnachtsmarkt ist nicht gerade sehr auffällig gewesen und durch die Verteilung zwischen Barfüsser Platz und Münster Platz nicht gerade sehr geschickt zusammen gehängt. Das Beste von allem Ulla Popken war auf dem Weg und nach 3 Besuche hatte Ina alles was sie sich an Klamotten wünschte. Ich finde es schade, dass die Weihnachtsmärkte sehr kommerziell ausgerichtet sind. Dadurch ähneln sich die Inhalte sehr, egal an welchem Ort man sich befindet. Ich würde mir an manchen Stände etwas mehr Design und Liebe für Details wünschen anstelle von überladenen Tischplatten.